In Nepal und den angrenzenden Regionen Tibets hat eine schwere Naturkatastrophe zahlreiche Menschenleben gefordert. Nach aktuellen Angaben sind mindestens 165 Menschen ums Leben gekommen. Gleichzeitig werden mehr als 1.500 Menschen vermisst, darunter viele ausländische Touristen.
Besonders betroffen sind Gebiete in der nepalesischen Provinz Bagmati. Heftige Überschwemmungen und Erdrutsche haben Straßen, Häuser und wichtige Infrastruktur beschädigt. Rettungskräfte suchen weiterhin nach Vermissten und versuchen, eingeschlossene Menschen in Sicherheit zu bringen.
Unter den Vermissten befinden sich auch zahlreiche ausländische Staatsbürger. Nach Angaben der US-Behörden werden mindestens 54 US-Touristen vermisst. Auch Australien meldete 34 vermisste Staatsbürger. Aus dem indischen Bundesstaat Westbengalen sollen zudem mehr als 100 Menschen betroffen sein.
Die Katastrophe hat außerdem die Energieversorgung Nepals schwer getroffen. Nach Angaben der zuständigen Behörden wurden Anlagen zur Stromerzeugung, Übertragung und Verteilung beschädigt. Dadurch sind mehrere hundert Megawatt an Energieerzeugungskapazität ausgefallen.
Nepal hat umfangreiche Rettungsmaßnahmen eingeleitet. Armee und Einsatzkräfte setzen unter anderem Hubschrauber ein, während Bewohner gefährdeter Gebiete aufgefordert werden, sich in Sicherheit zu bringen.
Auch China hat auf die Situation reagiert. Präsident Xi Jinping ordnete eine umfassende Such- und Rettungsaktion für die vermissten Menschen an. Die kommenden Stunden gelten für die Rettungskräfte als besonders wichtig, da weiterhin viele Menschen vermisst werden.









