Home Breaking News 40 Kilometer Stau auf der Dhaka-Chittagong-Autobahn: Patient stirbt im Krankenwagen

40 Kilometer Stau auf der Dhaka-Chittagong-Autobahn: Patient stirbt im Krankenwagen

Auf der wichtigen Dhaka-Chittagong-Autobahn in Bangladesch hat sich am Samstag ein massiver Verkehrsstau gebildet. Auf der Fahrspur in Richtung Dhaka erstreckte sich die Verkehrslawine über rund 40 Kilometer – von Sonargaon im Bezirk Narayanganj bis nach Eliotganj im Raum Daudkandi, Cumilla.

Auslöser für die außergewöhnliche Verkehrsbelastung waren nach Angaben der zuständigen Behörden Straßenarbeiten in Ashariarchar bei Sonargaon. Die Arbeiten auf der Dhaka-Seite hatten bereits am Freitagmorgen begonnen und führten anschließend zu erheblichen Verzögerungen auf der stark frequentierten Fernstraße.

Besonders tragisch ist der Fall einer Patientin, die während des Staus in einem Krankenwagen ums Leben kam. Die Frau war nach einem Herzproblem zur Behandlung nach Dhaka unterwegs. Der Krankenwagen blieb jedoch mehrere Stunden im Verkehr stecken. Nach Angaben ihrer Angehörigen konnte das Fahrzeug nicht weiterfahren; später starb die Patientin während der Fahrt.

Auch zahlreiche andere Reisende mussten die Folgen des langen Staus ertragen. Buspassagiere berichteten von extrem langsamer Fahrt und stundenlangen Wartezeiten. Wegen der großen Hitze war die Situation insbesondere für Kinder, ältere Menschen und andere gesundheitlich gefährdete Fahrgäste sehr belastend.

Die Autobahnpolizei war nach eigenen Angaben im Einsatz, um die Situation zu kontrollieren und die Belastung für Autofahrer und Passagiere zu reduzieren. Die Behörden stehen damit vor der Herausforderung, die laufenden Straßenarbeiten und den Verkehr auf einer der wichtigsten Verkehrsverbindungen des Landes miteinander zu koordinieren.

Der Vorfall zeigt erneut, wie schwerwiegend die Auswirkungen eines langen Verkehrsstaus auf einer stark ausgelasteten Hauptverkehrsroute sein können – insbesondere, wenn Rettungsfahrzeuge betroffen sind.

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