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Nepal von schweren Überschwemmungen und Erdrutschen getroffen – Überlebender berichtet von dramatischer Rettung

Schwere Überschwemmungen und Erdrutsche haben in Nepal eine verheerende Lage ausgelöst. Besonders betroffen sind mehrere Gebiete der Provinz Bagmati, darunter die Region Rasuwa. Nach bisherigen Angaben wurden mindestens 157 Todesopfer geborgen, während mehr als 400 Menschen weiterhin vermisst werden.

Zu den Überlebenden gehört der 24-jährige Bauarbeiter Bibek Kumar. Er arbeitete gerade auf einer Baustelle, als plötzlich eine gewaltige Flut aus Schlamm, Wasser und Felsen über das Gebiet hereinbrach.

Der junge Mann wurde von den Wassermassen mitgerissen. Inmitten der Katastrophe konnte er sich jedoch an einem Mangobaum festhalten. Dadurch entging er offenbar einem tödlichen Ausgang. Später wurde er von Einsatzkräften gerettet und wegen Verletzungen am rechten Bein in Kathmandu medizinisch behandelt.

Auch ein elfjähriges Mädchen überlebte die Katastrophe und wird derzeit im Trauma-Zentrum behandelt. Sie erlitt Verletzungen an Brust und Bein. Gleichzeitig bleibt unklar, was mit einigen ihrer Freunde passiert ist.

Die genaue Ursache des plötzlichen Erdrutsches ist bislang nicht vollständig geklärt. Das Deutsche GeoForschungsZentrum berichtete jedoch von einem Erdbeben der Stärke 4,4, das wenige Minuten vor dem beobachteten Ereignis registriert worden sein soll.

Die Rettungskräfte setzen ihre Suche nach Vermissten fort. Die Behörden bringen Verletzte in Krankenhäuser in Kathmandu und anderen betroffenen Regionen. Die Katastrophe gilt bereits jetzt als eine der schwersten Naturkatastrophen der vergangenen Zeit in Nepal.

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